Dienstag, 15. Januar 2013

Google Adsense Geheimnisse im Praxistest


AdSense Start

 

Der Grundstock für Ihr AdSense Einkommen ist gelegt: Sie haben ein Blog bei einem guten Hosting Service, beginnen regelmäßig Inhalt einzustellen und Besucher/Emailadressen zu akquirieren. Nun steht der Anmeldung bei AdSense nichts mehr im Wege!

Was ist AdSense?



AdSense ist die realistische Möglichkeit, sich auf einer Seite ein gesichertes, regelmässig steigendes passives Einkommen aufzubauen, das zuerst die Start- und laufenden Kosten einer Internetpräsenz  deckt und im Laufe der zeit zusätzliche Profite einbringt.

Haben Sie die Planungsphese abgeschlossen und beginnen, Inhalte zu veröffentlichen, so ist der zeitpunkt gekommen, um mit AdSense zu starten und Geld zu verdienen.

Vor der Anmeldung bei AdSense ist es aber wichtig zu verstehen, was dieses Programm eigentlich ist, denn darauf bauen die meisten Strategien auf, die wir in dieser Anleitung behandeln. Wenn Sie verstehen, woher Google’s Anzeigen kommen, wie sie den Seiten zugewiesen werden und wie die Klickpreise entstehen, haben Sie die besten Voraussetzungen dafür, AdSense optimal für maximale Einkünfte zu nutzen.

 

Doch ich kann diese Fragen nur zu einem Teil beantworten. Google hält nämlich den Deckel ziemlich fest auf den internen Funktionsmechanismen seines Programms. Ich weiß genug, um von AdSense zu profitieren, aber ich würde lügen, wenn ich behaupte, ich wüsste alles (jeder der dies behauptet, ist nicht ehrlich!).

 

Es ist ziemlich klar, wie Google den Inhalt einer Webseite bestimmt und welche Anzeigen diesem Inhalt am besten entsprechen. Darum gibt es eine Unmenge von Seiten, die nur darauf ausgerichtet sind, die besten Anzeigen anzuziehen und nicht darauf, wertvollen Inhalt für Besucher zu liefern.

 

Diese Betreiber entwickeln Seiten für Anzeigen anstatt für Besucher! Das hat erst einmal zur Folge, dass diese Seiten langfristig weniger Geld als Qualitätsseiten verdienen, die einen loyalen Besucherstamm aufweisen können, der regelmässig zu ihren Seiten zurückkehrt und beim Verlassen über den Klick auf eine AdSense Anzeige Geld aufs Konto überweist. 

 

Die Google Panda und Penguin Algorithmus Änderungen brachten dann ein böses Erwachen für diese „AdSense Verdienst optimierten Seiten“ – sie flogen aus dem Index.


Konzentrieren Sie sich daher darauf, qualitativ gute Seiten für Ihre Besucher  zu erstellen und organisch das meiste aus AdSense herauszuholen, dann liegen Sie immer richtig und brauchen sich um die Algorithmen, die Google einsetzt, um Anzeigen zuzuweisen, nicht zu kümmern – Sie werden immer die relevantesten, bestzahlenden bekommen.

 

Die Funktionsweise ist simpel: AdSense ist ein Dienst von Google, der Anzeigen auf Webseiten platziert. Wenn Sie sich bei AdSense anmelden, erklären Sie sich damit einverstanden, die Anzeigen, die Google Ihnen vermittelt, auf Ihre Seite zu stellen und erhalten jedes Mal, wenn ein Besucher auf eine dieser Anzeigen klickt, eine kleine Provision.

 

Die Anzeigen selbst kommen von einem anderen Google Dienst: von AdWords. Wenn Sie mit AdSense Erfolg haben wollen, müssen Sie auch AdWords verstehen.

 

Das AdWords Programm ermöglicht Werbern, über das AdSense Programm Anzeigen nicht nur auf den Seiten der Google Suchergebnisse, sondern auch auf Webseiten/Blogs zu schalten. Die Anzeigen bestehen aus einer Titelzeile und einem kurzen Text. Die Werber entscheiden, wie viel sie für die Anzeigenschaltung zu zahlen bereit sind.

 

AdWords Werber legen ein Gesamtwerbebudget und den Preis fest, den Sie pro Klick zahlen wollen. Google entscheidet darüber, wo die Anzeigen angezeigt werden.

 

Ein Hosting Unternehmen entwickelt beispielsweise folgende Anzeige:

 

Premium Hosting

Managed Server ab €150

Firewall / Loadbalancer / Cluster

www.meinhosting.com

 

Es fixiert ein Budget von €1000 im Monat und beschränkt den Preis pro Klick auf €1. Das bedeutet, dass monatlich 1000 Besucher auf die Seite kommen werden.

 

Mehr Einfluß hat der Werber nicht. Google bestimmt, welche Seiten am besten zur Anzeige passen und stellt sie dort hin, der Unternehmer zahlt maximal €1 pro Klick, und zwar solange, bis sein Budget verbraucht ist. Wie viel von diesem Euro tatsächlich an den Betreiber der Seite geht?

 

Google gibt an, dass es weltweit durchschnittlich 68% des Klickpreises an seine Publischer ausschüttet.

 

AdWords Anzeigen unterscheiden sich grundlegend von der traditionellen Werbung. In der Printwerbung zum Beispiel entscheidet der Werber, wo seine Anzeige stehen wird und ob diese Platzierung den Preis wert ist. Die Zeitung entscheidet ihrerseits, wie viel Sie für einen Werbeplatz verlangt und weiß somit immer, was die Werbefläche am Markt wert ist.

 

Online läuft das ganze völlig anders ab.

 

Ein Werber, der sich bei AdWords anmeldet, hat keine Ahnung, wo seine Anzeigen auftauchen werden. Und die Teilnehmer am AdSense Programm haben im Vorhinein keine Ahnung, wie viel Sie für die Werbefläche, die Sie bereitstellen, kassieren werden!

 

Es liegt nur in der Hand von Google, Ihnen Anzeigen zu schicken, die per Klick ein paar Cents oder ein paar Euros einbringen.

 

Laut Google werden die Anzeigen so zugeteilt, dass AdSense Publisher (Sie) maximale Einkünfte erzielen und gleichzeitig die Werbetreibenden den größten Wert für ihren Klickpreis erhalten.

 

Wenn Sie also eine Seite über Gartenarbeit haben, in der von Wintergärten die Rede ist, nimmt Google an, dass Ihre Besucher an Anzeigen für Verglasung von Wintergärten interessiert sind. So bekommen Sie themenrelevante Anzeigen. die jedoch nicht immer auch die Anzeigen mit dem höchsten Klickpreis sind. Erzielt nämlich eine Anzeige mit niedrigem Klickpreis weitaus bessere Klickraten als diejenigen mit höherem Klickpreis, wird Google Ihnen diese schicken, da er und Sie damit insgesamt mehr verdienen werden.

 

Sie können die Anzeigenauswahl aber sehr wohl auch selbst beeinflussen, sowohl was den Inhalt als auch den Klickpreis betrifft. Sie können auch einen einen großen Einfluss darauf ausüben, wie viele Klicks diese Anzeigen bekommen. Hier liegt die Goldmine dieses Programms!

 

Bevor Sie sich aber mit den vielfältigen Möglichkeiten beschäftigen, die Ihnen als AdSense Publisher offen stehen, müssen Sie sich erst einmal anmelden.

Anmeldung leicht gemacht


Anmerkung: Bevor Sie sich anmelden, weise ich Sie darauf hin, die aktuellen Programmrichtlinien zu lesen, damit Sie über den letzten Stand informieert sind und eine Ablehnung Ihrer Seite vermeiden.

 

Auf der Anmeldeseite müssen Sie neben allgemeinen Informationen auswählen, ob Sie ein Privatkonto oder ein Unternehmenskonto eröffnen wollen. Dabei ist egal, wie groß Ihr Unternehmen ist. Es ist lediglich entscheidend dafür, wohin Ihr AdSense Einkommen fließt, auf Ihr Privatkonto oder auf Ihr Firmenkonto.

 

Außerdem können Sie sich für die Zahlungsart entscheiden: Scheck oder Überweisung Achten Sie auf eventuelle Zusatzkosten bei den verschiedenen Zahlungsarten.

 

Weiters müssen Sie Google die URL Ihrer Website mitteilen. Es gibt nur Platz für eine URL, lassen Sie sich davon nicht irritieren - falls Sie mehrere Seite haben, melden Sie sich für den Moment mit der wichtigsten URL an. Sie können Ihrem Konto später weiteren Websites hinzufügen.

 

Die nächste Frage ist: wollen Sie Anzeigen für Content-Seiten (das sind die AdSense Anzeigen, von denen wir bisher gesprochen haben) oder für Suchergebnisseiten oder beide. Da Sie von beiden profitieren, empfehle ich Ihnen, beide Optionen auszuwählen.

 

So das war’s fürs erste. Nun warten Sie auf die Bestätigung Ihrer Anmeldung, fügen dann die paar Codezeilen, die Sie von Google bekommen, in den Quellcode Ihres Blogs ein und es kann losgehen!






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